Münchener Rück baut Gesundheitsgeschäft im Ausland aus!
Erst vor kurzer Zeit übernahm die Münchener Rück die amerikanische Krankenversicherung Sterling Life. Die Münchener Rück möchte das Gesundheitsgeschäft im Ausland enorm ausbauen! Der Leiter des Geschäftsfeldes sagt allerdings, dass die Zukäufe zu dem Konzern passen müssen und auch der Preis stimmen muss.
Das Ziel welches die Münchener Rück verfolgt, ist die Prämieneinnahmen in der Sparte Gesundheit im Ausland bis 2015 zu vervierfachen (2006: 1,7 Mrd Euro).
Der Vorstandschef Nikolaus von Bomhard erklärte den Gesundheitsmarkt schon vor zwei Jahren zu einem strategisch wichtigem Geschäftsfeld für den Konzern. Der Gesundheitsmarkt gilt so attraktiv, weil er ein Wachstum von jährlich sechs Prozent aufweist. Der Analyst Ralf Dibbern von M.M. Warburg ist der Ansicht, es ist kein Wunder, dass der Konzern sich für das Gesundheitsgeschäft interessiert. Die Menschen werden immer älter und die Bedeutung der privaten Anbieter steigt in den Bereichen immer mehr, in denen der Staat Einschränkungen vornimmt. Dies ist gerade bei den Gesundheitsleistungen der Fall!
Die Münchener Rück bietet zunehmend einen Managed-Care-Service an und übernimmt immer mehr Dienstleisteraufgaben. In Spanien führt die Münchener Rück in der Zukunft sogar das erste Krankenhaus unter eigener Leitung.
Das Gesundheitsgeschäft ist auf der einen Seite sehr attaktiv, aber auf der anderen Seite ist es auch ein nicht ohne Risiko. Die Märkte im Ausland sind meistens staatlich reguliert, somit ist es schwierig das Gesundheitsgeschäft auszubauen. Daher gibt es auch kein einheitliches Konzept, wie man mit den unterschiedlichen Systemen der Märkte umgehen kann.
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