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Experten sagen: Es gibt keine Altersarmut in Deutschland!

Aktuell gab werden Voraussagungen und Warnungen vor einer Altersarmut in der Bundesrepublik von führenden Ökonomen strikt zurück gewiesen. Sie gehen sogar so weit zusagen, dass die älteren Bundesbürger besser situiert sind als der Gesamtdurchschnitt der Bevölkerung. Junge Bürger, die momentan Beiträge zur Rentenversicherung zahlen haben ein wesentlich geringeres Einkommen als die derzeitigen Senioren. Dafür bekommen sie später sogar weniger Rente.

Laut Raffelhüschen (Finanzwissenschaftler) handelt es sich bei der Altersarmut um eines "der meistüberschätzten Phänomene der Gegenwart". Eine Statistik besagt, die Wahrscheinlichkeit auf einen armen Senioren zu treffen sei 5 mal geringer als auf ein verarmtes Kind zu treffen. Eine weitere Statistik erklärt die heutigen Rentner zu den reichsten Rentnern, die Deutschland je hatte.

Eine Einkommens- und Vermögensverteilung, basierend auf 12.000 befragten Haushalten hat ergeben, dass Senioren, die in einer Partnerschaft leben im Jahr 2003 etwa 20.000€ je Person zur Verfügung hatten. Das bedeutet sie liegen damit bei 104,5% über dem Durchschnittseinkommen der Bevölkerung in 2003. Im Vergleich dazu kam ein junges Elternpaar mit einem Kind auf gerade mal 83,6%. Alleinerziehende verdienten hingegen am wenigsten, wobei vor allem Frauen darunter zu leiden hatte. Meist kamen alleinerziehende Frauen auf gerade mal zwei Drittel des Durchschnittsverdienstes.

Der Vorsitzende des Wissenschaftlichen Beirats beim Wirtschafstministerium Axel Börsch-Supan zieht folgendes Fazit:

"Wir haben kein Altersarmutsproblem in Deutschland, sondern ein Problem mit Kindern, die arm aufwachsen" 

 


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