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Gerade in Geldfragen benötigen Sie ausführliche Beratung - bei Banken ist da Fehlanzeige!

Die Qualität der Beratungen bei Banken und Sparkassen in Sachen Geldanlage ist oft nur mangelhaft.

Das hat eine Studie der Universität Bamberg aufgedeckt. Meistens werden Kunden höchstens ausreichend, in der Regel nur mangelhaft und erschreckender Weise sogar falsch beraten. Diese Studie wurde unter Aufsicht des Wirtschaftswissenschaftlers Andreas Oehler durchgeführt, der belegt, dass die gute Anlageberatung eine absolute Ausnahme darstellt.

90 anonyme Beratungsgespräche wurden in Deutschlands Banken und Sparkassen vorgenommen. Hierbei gab der Kunde an, Geld (50.000€) aus einer Erbschaft investieren zu wollen. Hierbei wurden verschiedene Arten von Kunden gespielt: Darunter der risikoscheue und unsichere Kunde und natürlich der risikobereite und durchaus erfahrene Kunde. Das Ergebnis eines jeden Gesprächs wurde in einem einheitlich gestalteten Protokollbogen ausgewertet. Im Schnitt dauerten hierbei die Beratungen gerade mal 40 Minuten. Diese reichen für eine Situations- und Bedarfsanalyse nicht einmal annähernd aus. In einem professionellem Beratungsgespräch zum Thema Geldanlagen sollten folgende Punkte zwingend erörtert werden:

  • Einkommenssituation
  • Renditewünsche
  • verfügbares Einkommen
  • Kenntnisse zu Anlagerisiken
  • Risikobereitschaft
  • Aufteilung des Anlagebetrages

Alle Punkte wiesen in den getesteten Banken und Sparkassen erhebliche Mängel auf. So wurde oft empfohlen, die gesamte Anlagesumme in nur einen Fonds zu investieren. Dem risikoscheuen Kunden wurden Aktien oder Anleihen nahe gelegt, dabei sind diese eher für risikofreudige Menschen geeignet.

Wie sieht dann die durchschnittliche Versicherungsberatung eines durchschnittlichen Bankberaters aus? Daher unser Fazit: Schuster bleib bei deinen Leisten: Banken erledigen Geldgeschäfte, die Versicherer regeln das Versicherungsgeschäft! Darum heißen wir ja auch: Versicherungsfachgeschäft!


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