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Auf dem Milliardenmarkt bleiben die Kunden auf der Strecke!

Kennen Sie den Begriff "Hüftschutzhose"? Wenn nicht, ist das für Sie recht erfreulich, denn es bedeutet, dass Sie noch nie erleben mussten, wie ein geliebter Angehöriger zu einem Pflegefall wurde.

Gerade Demenzkranke benötigen die oben genannten Hosen, da sie zwar dement sind, allerdings trotzdem körperlich fit und dadurch einem erheblichen Bewegungsdrang unterliegen! Gerade mit hohem Lebensalter kommt es bei Stürzen zu schweren Verletzungen, so dass solche Hüftschutzhosen durchaus eine Präventionsmaßnahme darstellt. Doch die Kasse will die Kosten für solche Maßnahmen nicht erstatten (5 solcher Hosen kosten ca. 120€) und nimmt stattdessen die Kosten bei z.B. einem Oberschenkelhalsbruch (Kosten bis in die 10.000€) in Kauf. Warum? Sie klagen meist bei den Pflegeheimen die Kosten ein, denn schließlich müssten hier Maßnahmen eingeleitet werden um Stürze zu verhindern.

Ein Teufelskreis auf Kosten der Pflegebedürftigen!

Der Journalist Christoph Lixenfeld zeigt noch weitere Mißstände in seinem Buch "Niemand muss ins Heim" auf. Grund hierfür ist laut Lixenfeld die Trennung der Kranken- und Pflegekassen. Denn durch diese fangen beide Sozialversicherungsträger sich die Verantwortung gegenseitig zu zuschieben. Leider leiden auch hier die Pflegebedürftigen. Doch nicht nur eine Zusammenführung beider Parteien hält Lixenfeld für nötig, sondern im Prinzip eine Generalüberholung der Pflegesituation in Deutschland. Nach einer seiner Thesen gibt es in Deutschland beispielsweise keine richtigen Altenpfleger, sondern vielmehr Servicetechniker, die in möglichst kurzer Zeit alles instand setzen muss. "Satt- und Sauberpflege im Minutentakt statt individueller Betreuung" nennt es Lixenfeld.

Doch bietet der Journalist auch eine Lösung? Ja: Es müsste für jeden einen festgesetzen Betrag für Pflegeleistungen geben, so dass man seine Pflegeleistungen selbst zusammen stellen kann. Allerdings nicht nur im Heim, sondern auch durch Lobbyverbände oder selbstständigen Pflegekräften - auch aus dem Ausland. Gerade die Kräfte aus dem Ausland stellen eine große Konkurrenz für unsere inländischen Heime dar. Dass es aber auch anders geht, zeigt Lixenfeld am Beispiel Bielefelds in seinem Buch, wo durch Kombination von Verbänden und selbstständigen Pflegern eine Pflege zu hause bis zum Tode möglich wird. Muss also wirklich niemand ins Heim?

Die beste Vorsorge bietet jedoch eine Pflegeergänzungsversicherung, so dass Sie nicht auf hohen Kosten sitzen bleiben!

Wie immer steht Ihnen auch zu diesem Thema unser Fachteam beratend zur Seite - sprechen Sie uns an!!!

 


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