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Profit mit der Schweinegrippe?

Gesetzliche Krankenkassen versuchen, von der Pandemieangst zu profitieren

Die von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) zum 1. Oktober 2009 geplante Beitragserhöhung stößt auf Widerstand von Politikern aller Parteien. Mit den höheren Beiträgen wollen die Kassen die Impfung gegen die Schweinegrippe finanzieren - obwohl sie zuletzt Überschüsse erwirtschaftet haben. SPD-Gesundheitsexpertin Mechthild Rawert kommentiert gegenüber der „Bild-Zeitung": „Die Krankenkassen haben einen Überschuss - den sollten sie jetzt verwenden, anstatt über Beitragserhöhungen zu reden". So sei die Androhung höherer Beiträge unangemessen und ein Vorwand, von der Pandemieangst zu profitieren.

Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung, Helga Kühn-Mengel, erinnert in diesem Zusammenhang in der „Berliner Zeitung": „Impfen ist seit der letzten Gesundheitsreform Pflichtleistung der Kassen und zwar ohne Praxisgebühr und Erhöhung der Beiträge".

Ob die Forderung des GKV-Spitzenverbandes nach höheren Gebühren zum 1. Oktober 2009 durchkommt, bleibt abzuwarten, zumal sich einzelne Kassen bereits von den Forderungen distanzieren.

Fest steht, dass auf die Kunden der DKV keine Beitragserhöhungen zukommen werden. Der Impfschutz gegen die Schweinegrippe ist ebenso wie alle anderen Impfungen selbstverständlich im Leistungsspektrum der DKV enthalten.

Wenn Sie Fragen diesbezüglich oder zu anderen Themen rund um die private Krankenversicherung der DKV haben, freuen wir uns über eine Nachricht über unser E-Mail-Formular. Wir werden Ihre Anfrage schnellstmöglich bearbeiten und Ihnen antworten.


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